15 September 2019

Mehrwertsteuer in Spanien

Umsatzsteuer in Spanien (IVA). Welche Umsatzsteuersätze hat Spanien? Wie hoch ist die Umsatzsteuer in Spanien? Wann müssen Sie sich in Spanien mehrwertsteuerpflichtig machen, wenn Sie ein deutsches Unternehmen haben? Mehrwertsteuer und Steuern auf den Kanarischen Inseln? Wie hoch ist die Umsatzsteuer auf digitale Dienste, die an spanische Kunden verkauft werden? Gehören die Kanarischen Inseln zum spanischen Mehrwertsteuergebiet?

Änderungen des spanischen Mehrwertsteuersatzes

2020: E-Books und Damenhygieneprodukte erhalten den stark reduzierten Mehrwertsteuersatz von 4%.

Es wohnen viele Deutsche in Spanien, viele von ihnen sind Rentner. Das führt u.a. dazu, dass das Geschäft mit den Deutschen in Spanien relativ gut läuft, viele versuchen, eine Firma in Spanien zu etablieren, die sich auf ausgewanderte Deutsche fokussiert; oder es wird erwägt, die Geschäftstätigkeit auf die Gebiete im südlichen und östlichen Spanien auszudehnen, da es dort viele Ausländer gibt. Es gibt immer mehr Situationen, in denen deutsche Firmen sich mit den Umsatzsteuersätzen in Spanien auseinandersetzen müssen. Hier kannst du die aktuellen Umsatzsteuersätze für Spanien sehen:

Spanische VAT Nummer

Format für die EU-VAT Nummer: ESX0000000X

Wie hoch ist der Standard-Mehrwertsteuersatz in Spanien?

Umsatzsteuersätzen in Spanien

Der gewöhnliche Mehrwertsteuersatz: 21%

Wie hoch sind die reduzierten Mehrwertsteuersätze in Spanien? 

Reduzierte Mehrwertsteuersätze: 10% | 4%

10%: Arzneimittel, Personenverkehr, Sport und Kulturevent, Hotel (1-4 Sterne-Hotels haben einen Mehrwertsteuersatz von 10%, 5-Sterne-Hotels haben einen von 21%), importierte Lebensmittel, Mehrwertsteuer in der Gastronomie.

4%: Grundnahrungsmittel (Milch, Eier, Obst, Brot, Gemüse), Bücher, Zeitungen, Körperersatzstücke.

Mehrwertsteuererstattung

Für folgende Dinge erhältst du keine Mehrwertsteuer zurück: Repräsentationskosten, Lebensmittel, Alkohol, Tabak, Schmuck, Edelsteine, Schenkungen, Kraftfahrzeuge und Benzin (nur teilweise).

Umsatzsteuersatz auf digitale Dienstleistungen in Spanien

(elektronische Dienste – Apps, mp3-Files, E-Books, Übertragungsdienste usw.)

In den allermeisten Fällen gilt in Spanien eine MwSt. von 21% auf elektronische Dienste. Auch bei E-Books wurde sich an die Interpretation der meisten anderen EU-Länder angepasst (d.h., dass diese gemäß des normalen Mehrwertsteuersatzes berechnet werden) und somit hat Spanien nun eine MwSt. von 21% auf E-Books. Nachdem jedoch die EU letztens den Weg frei gemacht hat, die MwSt. auf E-Books zu senken, denkt auch Spanien darüber nach, die MwSt. für E-Books ab 2020 vorläufig wieder auf 4% zu senken

Denkst du über einen zusammengesetzten Dienst nach und fragst dich, welchen Umsatzsteuersatz dein Dienst hat, wenn die unterschiedlichen Teile unterschiedliche Umsatzsteuersätze haben? Herzlichen Glückwunsch, du kannst einen Spanischkurs besuchen und die Agencia Tributaria anrufen. Das ist genau das, was die EU-Bürokraten nicht verstanden haben. Wie soll ein einzelner Unternehmer, sich mit dem Umsatzsteuersatz auseinandersetzen, der in anderen Ländern gilt, um sein digitales Produkt zu verkaufen, wenn dieser nicht absolut klar ist? Dein lokales Finanzamt kann dir in dieser Angelegenheit nicht helfen. Du wirst darauf verwiesen, dich in Spanien zu erkunden. Hast du probiert, mit einem Spanier Deutsch oder Englisch zu reden? Genau. Viel Glück dabei…Und du weißt, dass einzelne Inseln, die zu Spanien gehören, nicht zum Steuergebiet der EU zählen? = Export von Waren außerhalb der EU. 

Spezielle Regeln gibt es in Spanien für Kleinunternehmer, die auch von der Umsatzsteuer befreit sein können. 

Liste mit allen Mehrwertsteuersätzen für alle EU-Länder

Grenzwert für den Fernabsatz nach Spanien

Welchen Grenzwert gibt es auf Verkäufe nach Spanien? Wenn du mit Spanien handelst und der Warenverkauf überschreitet 35.000€, musst du dich für die Umsatzsteuer in Spanien registrieren und die Umsatzsteuer in Spanien erklären und bezahlen. Dies gilt für physische Produkte, die du von Deutschland an spanische Kunden verkaufst.

Verkaufst du Dienstleistungen, berechnest du entweder die deutsche Umsatzsteuer (die Dienstleistung wurde in Deutschland umgesetzt) oder du berechnest gar keine Umsatzsteuer (wenn du Dienstleistungen an Firmen in Spanien verkaufst) oder du berechnest die spanische Umsatzsteuer (Verkauf von digitalen Dienstleistungen). Verkaufst du viel an spanische Kunden, ist es oft am besten und einfachsten, wenn du dich einfach für die Umsatzsteuer in Spanien anmeldest und im Inland, innerhalb Spaniens, verkaufst.

Grenzwert für die Anmeldung bei Fernabsatz: 35.000€

Wie meldet man sich für die Umsatzsteuer in Spanien an?

Einen kurzgefassten Überblick über die spanischen Regeln hinsichtlich der Registrierung für die Umsatzsteuer gibt es hier 

https://steuerberaterspanien.com/umsatzsteuer_spanien_zustaendigkeit_finanzgericht_madrid/umsatzsteuer_spanien_roi.html

Du kannst dich auch direkt an Agencia Tributaria wenden (das spanische Finanzamt, jedoch haben sie dort nur eine kleine Anzahl von Seiten und Dokumenten auf Englisch).

Ausnahmen für die Umsatzsteuer in Spanien

Es gibt einige Ausnahmen für die Umsatzsteuer in Spanien. Ein Teil der spanischen Inseln gehören nicht zum Gebiet der EU: Ceuta, Melilla (Exklave in Marokko) und die Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro), aber andere zählen zu den Balearen (Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera). Kompliziert und verwirrend wie immer mit der EU-Umsatzsteuer. Verkaufst du an die Gebiete oder Inseln, die im Text rot markiert sind, zählt dies als Export außerhalb der EU. Aber die, die grün markiert sind, sind innerhalb des EU-Umsatzsteuergebietes, weshalb Verkäufe auf diese Inseln als Verkäufe innerhalb der EU gelten.

Die Kanarischen Inseln als spezielles Steuergebiet

Die Umsatzsteuer auf den Kanarischen Inseln ist komplett getrennt vom übrigen Spanien und das Gebiet gehört nicht zum EU-Umsatzsteuergebiet. Es zählt als ein Land außerhalb der EU. Hat man eine Firma auf den Kanarischen Inseln, bezahlt man lediglich 4% Steuern auf den Gewinn (!) und man hat auch sonst ganz andere lokale Umsatzsteuersätze für die meisten Waren und Dienstleistungen (gewöhnlicherweise 6,5%), aber es gibt auch welche, die betragen 0%/3%/9,5%/13,5%/20%/25%. Willst du tiefer in das Thema eintauchen, kannst du hier mehr über das IGIC System für Umsatzsteuer und Steuern auf den Kanarischen Inseln lesen. Gran Canaria ist ein Teil von Spanien und der EU, aber außerhalb des EU-Umsatzsteuergebietes.

Das bedeutet, dass du Einkäufe von dort in der Buchhaltung und in der Steuererklärung als Import von einem Land außerhalb der EU behandeln musst.

Du musst Einfuhrumsatzsteuer zahlen (die du gewerblich geltend machen kannst). Weil die Kanarischen Inseln Mitglied in der Zollunion der EU sind, aber außerhalb des Umsatzsteuergebietes, wird die Umsatzsteuer behandelt wie ein Einkauf z.B. aus den USA.

Die Umsatzsteuer gehört also nicht zu den Kosten, sondern du bezahlst die Einfuhrumsatzsteuer und erhältst diese wieder. Dies erfordert zwei zusätzliche Zeilen in der Kontierung, damit die Steuererklärung keine Fehler enthält. 

Die Kanarischen Inseln sind also innerhalb der Freihandelszone (“Binnenmarkt”) und dort können Waren zwischen den Ländern zollfrei befördert werden. Die Regeln sind dieselben wie für Länder innerhalb der EU, was die Beförderung von Waren angeht.

Es gibt mehrere sonderbare Regionen in der EU, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU sind. 

Wenn deine Waren aus einem Gebiet kommen, das zur Zollunion der EU gehört, aber nicht zum Umsatzsteuergebiet – zum Beispiel die Kanarischen Inseln – solltest du das Versandpapier T2LF verwenden. 

T2-Transitverfahren = interner Versand, wird z.B. angewendet, wenn eine Ware aus einem Gebiet innerhalb der EU durch ein Gebiet außerhalb der EU befördert wird und dann am Ende der Zielort innerhalb der EU ist.

Wo kontrolliere ich spanischen VAT-Nummern? 

Hier kann man die VAT Nummer von einem spanischen Unternehmen in Spanien kontrollieren

Wo kontrolliert man EU-VAT-Nummern? 

Überprüfen Sie die europäischen Umsatzsteuer-Nummern

Welche Bereiche gehören zu dem Mehrwertsteuerbereich der EU? 

Hier können Sie die volle Liste über die Mehrwertsteuerbereiche der EU sehen

Wie behandeln Sie die MwSt. bei der Rechnungsstellung nach Spanien?

Mehrwertsteuer beim Handel zwischen Ländern

Wie werden Verkäufe nach Spanien in den Buchhaltungs- und Umsatzsteuererklärungen abgewickelt?

B2B: Deutschland  Spanien. An ein Unternehmen Rechnung ohne MwSt. (Reverse Charge).

B2C: Deutschland ⇨ Spanien. Mit der MwSt. Ihres eigenen Landes (Deutsche Mehrwertsteuer) für Privatpersonen in Spanien bis zu einer Grenze von (€35.000), darüber mit spanischer Mehrwertsteuer (Waren/physische Produkte). Serviceverkauf/Dienstleistungen werden mit Ihrer eigenen Mehrwertsteuer verkauft (Deutsche MwSt), es sei denn, dies geschieht auf spanischem Boden. Es gibt keine Mengenbegrenzung. Aber achten Sie auf digitale Dienste unten!

B2Cd: Deutschland ⇨ Spanien. Elektronische Dienstleistungen (herunterladbare Dateien von Ihrer Website) werden mit spanischer MwSt. verkauft. In der Regel 20 %.

24 April 2019

Polens Mehrwertsteuersätze

Polens Mehrwertsteuer (PTU – Podatek od Towarów i Uslug). Was ist die Mehrwertsteuer in Polen? Wie hoch sind die polnischen Mehrwertsteuersätze? Wie hoch ist die Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen in Polen? Welche Waren und Dienstleistungen haben in Polen eine niedrige Mehrwertsteuer?

Änderungen des Mehrwertsteuersatzes in Polen 2020

2020: (1. April 2020): Alle Arten von Brot und Kuchen, Suppen, Brühen, homogenisierten und diätetischen Lebensmitteln erhalten ab dem 1. April 2020 5% Mehrwertsteuer. Alle Früchte erhalten auch 5% (derzeit haben einige 8%…). Säuglingsnahrung, Kleinkinder, Schnuller, Windeln, Hygieneprodukte und Autositze werden von 8% auf 5% reduziert. Senf, Paprika, einige verarbeitete Gewürze werden von 23% auf 8% reduziert, andere wie Kreuzkümmel und Kurkuma (unverarbeitete Gewürze) werden von 5% auf 8% erhöht. Hummer, Tintenfisch, Krustentiere, Weichtiere, Krabben, Krebse, Garnelen und daraus hergestellte Zubereitungen, Kaviar und Gerichte, die in Gastronomiebetrieben verkauft werden, werden auf 23% Mehrwertsteuer angehoben.

Polen ist ein im geschäftlichen Kontext oft übersehenes Land. Faktisch ist Polen jedoch eines der bevölkerungsreichsten Länder Europas (fast 40 Millionen Einwohner). Darüber hinaus wächst die Wirtschaft kontinuierlich zwischen 3-5% pro Jahr, wodurch die polnischen Verbraucher zu einem immer wichtigeren Teil der EU werden. Die neuen Regeln, die 2015 in Kraft getreten sind, verpflichtet Sie als Verkäufer von elektronischen Dienstleistungen, die Mehrwertsteuer gemäß dem im Heimatland des Kunden geltenden Mehrwertsteuersatzes zu erheben und diese dem Kunden mitzuteilen. Daher müssen sich immer mehr deutsche Unternehmer mit den polnischen Mehrwertsteuersätzen vertraut machen.

Ist der polnische Reichstag beteiligt an der Mehrwertsteuer-Gesetzgebung? Tatsächlich stammt dieser Ausdruck von den Polen selbst und von den früheren polnischen Sejms (einer frühen Variante des Reichstags), in dem jeder Adlige ein absolutes Veto (polnisches Veto oder liberum veto) hatte. Ein bisschen wie in Großbritannien heute, haben sie zu allem Nein gestimmt und nichts ist passiert. Dank der Tatsache, dass Polen eine “neue Wirtschaft” ist, haben sie nicht das gleiche wahnsinnige Patchwork-System von Mehrwertsteuern wie in alten Volkswirtschaften. Wenn Sie im Bereich Immobilien, Wohlfahrt oder dem Journalismus und Publikationsbereich tätig sind, sollten Sie einen Experten für polnische Mehrwertsteuer beauftragen. Eine Zeitung kann zum Beispiel in Polen je nach Umständen 5%, 8% oder 23% Mehrwertsteuer haben.

Mehrwertsteuer in Polen

Format für die EU UmStID: PL0000000000

Beachten Sie, dass die Eurozone nicht mit der EU-Mehrwertsteuer-Zone identisch ist. Wie auch Schweden und Dänemark liegt Polen nicht in der Eurozone und hat eine eigene Währung (PLN – Zloty), ist jedoch Teil des EU-Mehrwertsteuer-Gebiets.

Wie hoch ist die Mehrwertsteuer standardmäßig in Polen?

Mehrwertsteuer in Polen

Normaler Mehrwertsteuersatz: 23%

Wenn für ein Produkt oder eine Dienstleistung keine besondere Ausnahme besteht (d.h. sie nicht unter 8% oder 5% aufgeführt sind), gelten 23% Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer betrug vorher 22% und stieg 2011 aufgrund des Abschwungs der Wirtschaft während der Finanzkrise an.

Gibt es in Polen reduzierte Mehrwertsteuersätze?

Zwei reduzierte Mehrwertsteuersätze: 8% | 5%

8% Mehrwertsteuer in Polen:

Einige medizinische Produkte und einige Lebensmittel, Zeitungen, Radio- und Fernsehsendungen, Catering sowie Bau- und Handwerksarbeiten.

5% Mehrwertsteuer in Polen:

Grundwaren wie Brot, Milch, Fleisch und Fachzeitungen (nicht alle Veröffentlichungen, max. 15.000 Auflage) und gedruckte Bücher. Auch E-Books erhalten ab dem 1. April 2019 5%.

Änderungen von Mehrwertsteuer in Polen in 2019 

  • Alle Bäckereiprodukte erhalten reduzierte Mehrwertsteuersätze.
  • E-Books wurden umklassifiziert von 23% auf 5%.
  • Onlineausgaben von Zeitungen haben einen Mehrwertsteuersatz von 8%.

Mehrwertsteuerfreie Waren und Dienstleistungen in Polen:

In Polen gibt es wie in den meisten Ländern auch Dienstleistungen und Produkte die von der Mehrwertsteuer befreit sind.

Man kann also sagen, dass es in Polen einen weiteren Steuersatz gibt, der bei null Prozent liegt. Dieser ist sehr ähnlich wie in anderen EU-Ländern: 

Finanzdienstleister, Versicherungen, Dienstleistungen, Ausbildung, Wohnungen (inklusive Vermietung), Lieferdienste, gewisse kulturelle Dienstleistungen, Krankenversorgung und einige Sozialdienste. 

Umsatzsteuerrückerstattung

Sie können keine Umsatzsteuerrückerstattung beantragen für: HotelCateringKraftfahrzeuge und damit verbundene Kosten (Begrenzte Erstattung, Automiete 60% der bezahlten Steuer, max 6000 PLN).

Mehrwertsteuer auf digitale Produkte und Dienstleistungen in Polen

Die neuen Regeln für die Mehrwertsteuer auf “elektronische Dienstleistungen”, die von einem Unternehmen an einen Verbraucher (Privatperson) in einem EU-Land verkauft werden, bewirken, dass viele deutsche Unternehmer sich jetzt über die polnische Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen informieren müssen. Diese beträgt 23% (normaler Mehrwertsteuersatz). Rundfunkdienste (Radio/TV) haben jedoch 8%. Ist ein Podcast oder Internetradio ein Dienst mit 8%? – Glückwunsch, lernen Sie Polnisch und rufen Sie die polnische Steuerbehörde an. Digitale Zeitungen zu verkaufen ist in Polen schwierig. In diesem Fall müssen Sie einen Mehrwertsteuer-Experten für den polnischen Markt kontaktieren.

Mehrwertsteuersätze in anderen EU-Ländern

Der Grenzwert für den Fernabsatz nach Polen

Was ist der Grenzwert beim Verkauf von Produkten an Polen? Wenn Sie mit Polen ein Geschäft machen und PLN 160000 übersteigen, müssen Sie sich für die Mehrwertsteuer registrieren lassen, Steuern in Polen zahlen und sich bei der polnischen Steuerbehörde melden.

Grenzwert für die Registrierung bei Fernabsatz: 160000 PLN (ca. 38K EUR)

Wie registriert man sich für die Mehrwertsteuer in Polen?

Es gibt eine spezielle Abteilung, die sich mit der MwSt-Registrierung für Unternehmen, die ihren Sitz in einem anderen EU-Ländern haben und auf dem polnischen Markt verkaufen, befasst:

Head of Second Tax Office Warszawa 

Śródmieście, 15 Jagiellońska St., 03-719 Warszawa,

Telefon: 048225113500

E-mail: us1436@mz.mofnet.gov.pl.

Die Grenze, unter der Sie nicht mehrwertsteuerpflichtig sind, beträgt für ein lokales Unternehmen in Polen 150.000 PLZ oder ca. 35.000 Euro

Dies soll auf 40000 Euro in 2018 erhöht werden.

Hier können Sie mehr über die Mehrwertsteuer-Registrierung in Polen lesen

Wie mache ich die Buchführung von Verkäufen/Einkäufen in Polen?

Hier können Sie ein Buchführungs-Beispiel für den Handel mit einem EU-Land anschauen

Wo kann ich sehen, ob eine polnische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer korrekt ist?

Kontrollieren Sie die USt-IdNr. eines EU-Unternehmens

Welche Bereiche gehören zum MwSt-Gebiet der EU?

Schauen Sie sich die vollständige Liste mit dem gesamten MwSt-Gebiet der EU an

2 April 2019

Mehrwertsteuersätze in den Niederlanden

MwSt. in den Niederlanden (BTW – Belasting Toegevoegde Waarde). Wie hoch ist die MwSt. in den Niederlanden? Was für eine umsatzsteuer gibt es in den Niederlanden? Welche Mehrwertsteuersätze gelten in den Niederlanden? BTW in Holland? MwSt Nederland? Wie meldet man ein eigenes Unternehmen in den Niederlanden für die MwSt. an?

Tarifänderungen für die Mehrwertsteuer

2020: Haben die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern für Einzelunternehmer geändert. Wenn Sie B2B an einen niederländischen Einzelunternehmer verkaufen, müssen Sie Ihre registrierte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer für die periodische Berichterstattung (EG-Verkaufsliste) aktualisieren. Bücher und andere elektronische Publikationen werden ab dem 1. Januar 2020 auf den niedrigeren Mehrwertsteuersatz von 9 % umgestellt. Dies gilt für den Verkauf oder die Ausleihe von digitalen Büchern oder Online-Publikationen, wie Zeitungen und Zeitschriften, die mindestens dreimal jährlich erscheinen.

Format für EU-Umsatzsteuer-Identifikationsnummern: 

NL000000000B00

Was ist die Standard-MwSt. in den Niederlanden?

Mehrwertsteuersatz in den Niederlanden

Standardmehrwertsteuer: 21%

Gibt es in den Niederlanden reduzierte Mehrwertsteuersätze?

Reduzierte MwSt.: 9%

(2019 auf 9% angehoben)

Lebensmittel, Getränke (ohne Alkohol), landwirtschaftliche Produkte sowie einige Dienstleistungen in Zusammenhang mit Landwirtschaft, Medizin, Geräte für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Bücher, Zeitungen, Friseure, Schwimmbäder, Wasserversorgung, Antiquitäten, Theaterkarten, Vergnügungsparktickets, Kunstwerke (wenn direkt vom Künstler verkauft, sonst 21%), Reinigung privater Wohnungen, Personentransport, Hotels, kleinere Reparaturen an Fahrrädern, Schuhe und Kleidung, Camping, Museum und Solarpaneele.

Goldmünzen sind steuerfrei.

Wie gelten für digitale Publikationen keine reduzierten, sondern stattdessen der normale Steuersatz von 21%. Es ist jedoch beabsichtigt, diese Mehrwertsteuer am 1. Januar 2020 zu senken.

Wenn Sie Apps oder elektronische Diensteverkaufen, und sich wundern, welcher Steuersatz hierfür in den Niederlanden gilt, da Sie als Verkäufer diese Steuer seit 2015 für Kunden in den Niederlanden bezahlen müssen, lautet die Antwort immer 21% auf „elektronische Dienste“ in den Niederlanden. Ab 2020 gelten jedoch 6% MwSt. auf E-Books.

MwSt.-Sätze übriger EU-Länder

Grenzwert für Fernabsatz in den Niederlanden

Was ist der Grenzwert, wenn man Produkte in die Niederlande verkauft? Wenn Sie Verkäufe im Wert von mehr als 100000€ in den Niederlanden tätigen, müssen Sie sich für die MwSt. anmelden und MwSt. in den Niederlanden zahlen und nachweisen.

Grenzwert für die Anmeldung des Fernabsatzes: 100000€

Wie melde ich mich in den Niederlanden für die MwSt. an? Es gibt eine spezielle Behörde für die Anmeldung zur Mehrwertsteuer von Personen außerhalb der Niederlande: das Büro der Steuerbehörde Belastingdienst/Limburg/Kantoor Buitenland an folgender Adresse:

PO Box 2865

6401 DJ

Heerlen

Niederlande

Erfahren Sie mehr über die Anmeldung zur Mehrwertsteuer in den Niederlanden

Für Firmen innerhalb der Niederlande gibt es keinen Schwellwert für die Steuerregistrierung – alle Firmen müssen direkt für die Steuer angemeldet sein. Ab 2020 gilt jedoch ein Schwellwert von €25000. Unterhalb dieser Summe muss man nicht zur Mehrwertsteuer angemeldet sein (man gilt dann als Hobbyunternehmen).

Wie verbucht man Ein- und Verkäufe in die Niederlande?

Hier sehen Sie Buchführungsbeispiele für den Handel mit EU-Ländern

Wie erkenne ich, ob eine niederländische Umsatzsteuer-ID korrekt ist?

Überprüfen Sie Umsatzsteuer-IDs von EU-Unternehmen

MwSt.-Ausnahmen in den Niederlanden

Die außereuropäischen Gebiete der Niederlande (früher als Niederländische Antillen bezeichnet) sind nicht Teil der Europäischen Zollunion, Handel mit folgenden Inseln wird in der Buchhaltung und in Steuererklärungen als Import/Export angegeben:

(Aruba, Bonaire, Curacao, Sint maarten, Sint Eustatius och Saba)

Welche Gebiete sind Teil der Europäischen Zollunion?

Sehen Sie hier eine vollständige Liste der Europäischen Zollunion